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Einfache Schädlingsbekämpfung und Ungezieferbekämpfung von X - Zecken

Meist ohne teure Chemie anzuwenden.

Damit Ungeziefer und Schädlinge erst keine Chance haben.

Zecken

  • Zecken lauern im Gras und warten auf ihre Opfer. Sobald ein Mensch ihn im Vorbeigehen vom Grashalm abstreift, heftet er sich an die Haut und sticht dann früher oder später zu. Dabei können gefährliche Infektionskrankheiten wie die Frühsommer - Meningoenzephalitis (FSME) oder die Lyme-Borreliose übertragen.

  • Hochsaison für Zecken ist dabei zwar die Zeit  von März bis Juni, doch die Gefahr lauert bis in den November hinein.

  • Dabei sind die meisten Zeckenschutzmittel wirkungslos. Man sollte sich daher mit fester Bekleidung schützen und den Körper nach einem Aufenthalt im Grünen sorgfältig auf etwa vorhandene Zecken untersuchen.

  • Wenn man eine Zecke rechtzeitig entdeckt, bestehen gute Chancen, den Folgen des Stichs noch zu entkommen, da die Tiere sich nicht sofort in die Haut bohren. Vielmehr suchen sie sich dazu zunächst eine geeignete Stelle.

  • Da Zecken erst nach 24 Stunden Krankheitserreger abgeben, können sie bis dahin relativ risikolos entfernt werden. Dabei sollte trotzdem ein Arzt aufgesucht werden, da ansonsten die Gefahr besteht, dass die Zecke zerquetscht und dann sofort Erreger in die Wunde gedrückt werden. Diese Gefahr besteht auch bei der Benutzung so genannter Zeckenzangen.

  • Wer weiß, dass er sich in einem Zeckenrisikogebiet aufhalten wird, sollte sich trotzdem rechtzeitig vorher impfen lassen.

  • Die besten Tipps gegen Zeckenbisse:

  • Im Wald sollten Sie immer die Wege benutzen und nicht im hohen Gras oder durch das Unterholz gehen, denn dort warten die Zecken nur auf Sie.

  • Tragen Sie bei im Grünen immer feste Kleidung wie geschlossene Schuhe, lange Hosen mit Socken darüber gezogenen Strümpfen sowie langärmlige Oberbekleidung.

  • Reiben Sie die nicht bekleideten Stellen mit einem Antizeckenmittel (z.B. kokosfetthaltige Mittel oder Kombinationspräparate aus folgenden ätherischen Ölen: Zeder, Nelke, Weihrauch und Patchouli) ein,  vergessen Sie dabei auch nicht den Nacken und das Gesicht. Babys und Kleinkinder dürfen allerdings nicht mit Antizeckenmitteln eingerieben werden.

  • Nach einem Ausflug sollten Sie Kleidung und Körper nach Zecken absuchen. Hat Sie der Holzbock erwischt, greifen sie ihn am besten mit einer Pinzette, zur Not mit den Fingernägeln, so nah wie möglich an der Haut und ziehen ihn gerade (ohne zu drehen) heraus. Dabei das Tier nicht zerquetschen und kein Öl oder Klebstoff verwenden, denn unter Stress gibt die Zecke Sekrete ab, die eventuell Erreger enthalten. Stichstelle und Hände sollten Sie anschließend, wenn möglich, desinfizieren.

 

HAFTUNGSHINWEIS: Der Herausgeber übernimmt keinerlei Gewähr, Haftung oder Garantie für die bereitgestellten Informationen, Empfehlungen und Anleitungen.