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So gleich ist er komplett sauber, unser Wagen. Nur noch ein wenig Außenreinigung und Polieren

Bei der äußeren Wagenpflege haben Sie die Wahl zwischen Handwäsche und Waschstraße. Hier empfehle ich aus gutem gewissen heraus die Waschstraße.

Warum? Ganz einfach!

Ersten darf man heutzutage nicht mehr sein Auto an jeder beliebigen Stelle waschen. Hierzu sollten Sie sich erst bei Ihrer Kommune informieren sollte es verboten sein drohen eventuell erhebliche Bußgelder bei Zuwiderhandlung.

Zweitens spart man bei der Handwäsche nicht wirklich, da man neben dem Zeitaufwand auch diverse Putzmittel braucht, die dann auch noch mächtig auf die Geldbörse schlagen.

Drittens bekommen Sie in einer Waschstraße meist auch noch eine gute Unterbodenwäsche und die dazugehörende Versiegelung mit Unterbodenschutz

Viertens sind neue Waschstraßen mindestens ebenso gründlich wie eine Handwäsche und schneller.

 

Polieren

Bevor Sie Ihr Auto polieren, sollten Sie einige Vorbereitungen treffen. Wenn irgendwie möglich, sollten Sie den Wagen bei bedecktem Himmel polieren oder Sie suchen sich einen Schattenplatz dafür aus. Abgesehen davon, dass Autopolieren in praller Sonne zwangsläufig zu einer sehr schweißtreibenden Angelegenheit wird: bei fast allen Pflegepräparaten wird das Ergebnis bei Sonnenbestrahlung einfach schlechter!

Wie Sie jetzt weiter vorgehen, hängt in erheblichem Maße vom Zustand der Autolackierung ab. Glänzt diese noch schön und gibt es keine Farbunterschiede, dann kann sofort poliert werden. Glanzlose oder scheckige Lackierungen müssen jedoch vorher mit einem Lackreiniger behandelt werden. Diese erhalten Sie bei Ihrem Fachhändler.

Es handelt sich dabei um ein Präparate, das feine Schleifpartikel enthalten und mit denen die oberste Schicht der Lackierung abgetragen wird. Wenn Sie ein gutes Endresultat erzielen wollen, kommen Sie um diesen leider etwas anstrengenden Arbeitsgang nicht herum. Geben Sie eine geringe Menge des Lackreinigers auf einen gut faustgroßen Ballen der Autopolierwatte und bearbeiten Sie eine kleine Teilfläche der Lackierung intensiv in kreisenden Bewegungen.

Die Watte wird binnen kürzester Zeit den Farbton der Autolackierung annehmen, ein Zeichen, dass das gewünschte Ergebnis erreicht wurde. Ist der Lackreiniger trocken, mit einem zweiten Watteballen die verbliebenen Reste von der Lackierung abnehmen, Die Watte immer wieder wenden, von Zeit zu Zeit erneuern, und Stück für Stück den gesamten Wagen so behandeln

Passen Sie aber an Kanten und gratartigen Karosserieteilen auf. An solchen Stellen wird der Druck beim Reinigen auf eine sehr kleine Teilfläche ausgeübt und steigt dramatisch an. Bei Unachtsamkeit kann schnell die Decklackierung bis zur Grundierung durch geschliffen sein!

Sollte Ihr Lack noch in Ordnung sein, können Sie gleich mit normalen Autopolitur starten, dabei sollten Sie dann nur noch auf die Hinweise des jeweiligen Präparats achten.

Nun hoffe ich das der Wagen wieder richtig glänzt, sollten sonst noch fragen offen sein, posten Sie diese bitte im Forum.

Auf der folgenden Seite findet Ihr noch ein paar Tipps zu Reinigen von speziellen Auto-Teilen und Auto-Zubehör.

 

HAFTUNGSHINWEIS: Der Herausgeber übernimmt keinerlei Gewähr, Haftung oder Garantie für die bereitgestellten Informationen, Empfehlungen und Anleitungen.